
Ein freches Grinsen, kleine Gespenster und warmes Laternenlicht: So schön kann die Kürbiszeit aussehen! Doch Kürbisse können viel mehr als herbstlich dekorieren. Als Suppe, Ofengemüse oder im Eintopf bringen sie Farbe, Geschmack und wertvolle Nährstoffe auf den Teller.
Was macht Kürbis gesund?
Speisekürbis passt gut in eine ausgewogene Ernährung. Sein Fruchtfleisch enthält viel Wasser, ist meist fettarm und liefert je nach Sorte unterschiedliche Mengen an Nährstoffen.
Besonders orangefarbene Sorten wie Hokkaido enthalten Beta-Carotin. Daraus kann der Körper Vitamin A bilden. Vitamin A trägt unter anderem zur Erhaltung einer normalen Sehkraft und zur normalen Funktion des Immunsystems bei.
Auch Kürbiskerne liefern wertvolle Nährstoffe, darunter ungesättigte Fettsäuren, Eiweiß sowie Mineralstoffe wie Magnesium und Zink. Als kleine Beigabe geben sie Suppen und Salaten einen leckeren Biss. Da sie energiereich sind, empfiehlt sich eine kleine Portion.
Lust bekommen? Dann haben wir eine einfache Rezeptidee für gemütliche Herbsttage.
🍲 Kürbis-Möhren-Suppe
Zutaten für etwa vier Portionen:
- 800 g Hokkaidokürbis, gewogen ohne Kerne
- 2 mittelgroße Möhren, etwa 200 g
- 1 Zwiebel
- nach Geschmack ein kleines Stück Ingwer
- 1 EL Rapsöl
- etwa 800 ml Gemüsebrühe
- Pfeffer, wenig Salz und mildes Currypulver
- ein Spritzer Zitronensaft
- nach Wunsch Naturjoghurt und etwa 1 EL Kürbiskerne pro Portion zum Servieren
So geht’s:
- Den Hokkaido gründlich waschen, entkernen und würfeln. Die Schale kann bei dieser Sorte mitverwendet werden, sofern der Kürbis unbeschädigt und gründlich gewaschen ist. Möhren, Zwiebel und gegebenenfalls Ingwer schälen und klein schneiden.
- Das Rapsöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel und Ingwer darin kurz andünsten. Kürbis und Möhren dazugeben und kurz mitdünsten.
- Mit der Gemüsebrühe aufgießen und etwa 20 bis 25 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
- Die Suppe fein pürieren. Falls sie zu dick ist, etwas Wasser oder Brühe ergänzen.
- Mit Pfeffer, wenig Salz, mildem Currypulver und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken.
Nach Wunsch mit einem Klecks Naturjoghurt und etwa 1 EL Kürbiskernen pro Portion servieren. Dazu passt eine Scheibe Vollkornbrot.
Unser Küchentipp: Durch das Pürieren wird die Suppe auch ohne Sahne schön cremig.
Verwenden Sie ausschließlich Speisekürbisse. Zierkürbisse sind nicht zum Essen geeignet.
Schmeckt ein Kürbis oder ein Kürbisgericht bitter, bitte nicht weiteressen und vollständig entsorgen. Dahinter können giftige Bitterstoffe, sogenannte Cucurbitacine, stecken, die auch durch Kochen nicht zuverlässig zerstört werden. Auch stark bitter schmeckende selbst angebaute Kürbisse sollten nicht verzehrt werden.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Nachkochen, gemütliche Herbsttage und Happy Halloween! Bleiben Sie gesund – und lassen Sie sich die Kürbiszeit schmecken. 🎃🍂
Ihr Praxisteam Dr. Hladik
Quellen zu den Ernährungs- und Zubereitungshinweisen:
- Bundeszentrum für Ernährung (BZfE): Kürbisse: Gesundheit und Umwelt
- Bundeszentrum für Ernährung (BZfE): Kürbisse: Vom Einkauf in die Küche
Abgerufen am 16. Oktober 2026. Das Rezept ist ein eigener Zubereitungsvorschlag.
Bild: Lisa Merle – das stimmungsvolle Herbstmotiv wurde mithilfe von KI erstellt; Lisa Merle hat den Kürbis selbst gestaltet.








